Montag, 19. November 2007

Erste Hilfe und ein guter Tipp bei Blasen an den Füßen

Blasen lassen sich beim gutem Schuhwerk und beim Sport beim besten Willen nicht immer vermeiden.
Deshalb ist es wichtig, dass Sie diese richtig behandeln:
Blase desinfizieren und ein Spezialpflaster aus der Apotheke darauf kleben.
Blutblase mit einer sterilen Nadel aufstechen, das Häutchen zum Schutz der Wunde nicht abschneiden.
Über Nacht die Wunde mit Heilsalbe bedecken und mit Polsterpflaster abdecken.
An gefährdeten Stellen vorsorglich Spezialpflaster zum Schutz vor Blasen aufkleben, -tragen oder -sprühen.
Die Schuhe und Strümpfe checken. Sitzen Ihre Strümpfe faltenfrei?
Beim Sport wählen Sie eine Laufstrecke, bei der Sie nicht so viel bergab laufen müssen.

Hüten Sie sich vor Stressfallen

Männer machen sich oft das Leben unnötig schwer. Sie schaffen es trotz Sport nicht, die Hektik aus ihrem Leben zu vertreiben und gelassener zu werden. Schuld daran sind unbewusste seelische Abläufe, die Ihnen das Leben mühsamer erscheinen lassen, als es sein müsste. Doch es gibt eine Reihe von Störfallen, die Sie selbst umschiffen können. Hier sind die drei wichtigsten:
Sie stehen ständig unter Strom.
Ein voller Terminkalender ist nicht gleichbedeutend mit einem erfüllten Leben. Erliegen Sie nicht der Versuchung zu denken, dass Sie einen spannenderen Alltag haben, wenn jede Minute verplant ist. Nehmen Sie lieber den entspannten Weg und planen Sie ab heute mindestens eine Viertelstunde Nichtstun ein. Nichts tun! Lassen Sie Ihre Gedanken schweifen, wohin sie wollen, außer zum Job und Ihren möglichen Problemen damit. Steigern Sie diese Auszeit langsam. Am Ende sollte ein Tag in der Woche gänzlich frei sein von irgendwelchen Verpflichtungen. Das gilt im Übrigen auch für Ihren Sport. Loslassen heißt, Ihren eigenen inneren Rhythmus wahrzunehmen.
Sie suchen Anerkennung vor allem über Leistung.
Verkünden Sie immer wieder stolz, dass Sie mal wieder bis in die Nacht geschuftet haben? Diesen grenzenlosen Einsatz wird Ihnen niemand danken. Denn die Welt ist ungerecht. Lehnen Sie lieber mal eine Extra - Arbeit ab. Wer immer Überstunden macht, wirkt auf andere rasch überfordert. Durch Ihr riesiges Leistungspensum brauchen Sie Ihre inneren Reserven auf. Filtern Sie entbehrliche Zeitkiller aus Ihren To – do - Listen und setzen Sie sich für die anderen Arbeiten ein striktes Zeitlimit. Sobald Sie sich selbst Ernst nehmen, lernen Sie auch Ihre Grenzen kennen.
Sie sind in der Routine gefangen.
Routine kann etwas Beruhigendes sein, aber auch etwas Hinderliches. Wenn Sie sich langweilen, beginnen Sie zu stagnieren (erlahmen). Sie verlieren dabei den Blick für die schönen Dinge des Lebens. Freuen Sie sich über ein nettes Lächeln, das Ihnen geschenkt wird, oder über das Eichhörnchen, das am Wegesrand Nüsse knabbert. Lernen Sie Nebensächliches mit Freude wahrzunehmen. Spulen Sie Ihr Programm nicht mehr blindlings ab. Gönnen Sie sich einen offenen Blick auf die Welt. Führen Sie auch Ihren Sport nicht flüchtig und allzu routiniert aus. Suchen Sie immer wieder nach neuen Herausforderungen und Wegen.

Sonne, Wind und Regen sind gut für den Körper!

Da hilft wirklich kein Schönreden mehr: Der Sommer hatte dieses Jahr bundesweit nicht überzeugt. Allerdings muss ich an dieser Stelle jetzt mal eine Lanze für das Wetter brechen: Das Wechselspiel von Sonne, Wind und Regen hatte nämlich auch positive Seiten für den Organismus, man muss nur mal genauer hinschauen.
Milde Temperaturen, ab und zu ein bisschen Wind und hin und wieder Regen gelten als so genanntes Reizklima. Man glaubt es kaum, aber viele Kuren für ältere Mitbürger werden genau unter diesem Slogan angepriesen. Was bedeutet, dass viele Leute absichtlich Hunderte von Kilometern fahren um das Wechselspiel von Sonne, Wind und Regen um die Nasen geweht zu bekommen. Und das hat einige gute Gründe.
Die Nase freut sich bei diesem Wetter, dass der Pollenflug immer mal wieder durch Regenschauer verringert wird. Unseren Bronchien tut die regenfrisch gereinigte Luft ebenfalls sehr gut. Und das Herz muss bei den ständig wechselnden Temperaturen zwar etwas flexibler sein als sonst, aber auch das ist in Ordnung, denn dieser Trainingseffekt stärkt den Herzmuskel. Und damit ist noch nicht genug: Magen und Darm erhalten bei entsprechender Ernährung zur Verdauung täglich frisches, vitaminreiches Obst und Gemüse, mitunter sogar aus dem eigenen Garten.
Allerdings können durch den Mangel an Sonnenlicht zugegebenermaßen eine Reihe wichtiger Stoffwechselprozesse nicht auf vollen Touren laufen. Bei vielen Leuten macht sich das durch eine Neigung zu Depressionen und schlechter Laune bemerkbar. Eine simple Methode, dem vorzubeugen sind Lichtduschen. Ein wöchentlicher Kurzbesuch in einem Solarium reicht dazu meist völlig aus. Kommt dann irgendwann die Sonne dann doch länger zum Vorschein, sollte man seinen Körper bei dem Klimawechsel unterstützen. Am wichtigsten dabei ist das regelmäßige Trinken: Mindestens zwei Liter Flüssigkeit pro Tag, und ab einer Temperatur von 30 Grad sogar drei Liter, sollten es schon sein, dann steckt man auch die größte Hitze locker weg. Ideal wäre dafür natürlich Mineralwasser oder Tee. Aber es darf auch mal ein Weizenbier oder ein Glas Wein sein. Schließlich will man den „Sommer“ wenn er denn auch mal richtig kommt, ja genießen!

Sie sollten einen Hörsturz ernst nehmen

Gerade waren sie noch "ganz Ohr", doch auf einmal verstehen Sie nur noch die Hälfte? Dann hören Sie besser auf diesen Rat: Bei plötzlicher Schwerhörigkeit oder Ohrgeräuschen sollten Sie umgehend zum Arzt gehen. Am Wochenende oder an Feiertagen auch in die Ambulanz einer Klinik. Denn beides sind Zeichen für einen Hörsturz. Auch das Gefühl „Watte im Ohr“ zu haben und Schwindel können auftreten.
Auch am Wochenende sollten Sie zum Arzt gehen!
Wahrscheinliche Ursache für einen Hörsturz ist eine Störung der Innenohrdurchblutung. Dort sitzen die empfindlichen Haarzellen, die den Schall in elektrische Impulse umwandeln, aus dem das Gehirn dann Höreindrücke formt. Stress, aber auch eine Virusinfektion kann Durchblutungsstörungen im Innenohr begünstigen.
Die Haarzellen überstehen kritische Situationen für kurze Zeit unbeschadet und erholen sich vollständig, wenn die Durchblutung rasch wieder hergestellt wird. Je schneller nach einem Hörsturz deshalb die Behandlung beginnt, desto weniger sind Folgeschäden wie dauernde Schwerhörigkeit und Ohrgeräusche zu befürchten. Zu den ersten medizinischen Maßnahmen gehören deshalb Infusionen mit Medikamenten, die diese Blutversorgung im Innenohr bessern. Weil es im Zweifelsfall aber auch immer darum geht, Stress abzubauen, geschieht dies meist in der Abgeschiedenheit einer Klinik. Schützen Sie Ihr Gehör vor übermäßigem Lärm. Vermeiden Sie Dauerstress und lernen Sie Entspannungsübungen. Denn so weit muss es gar nicht erst kommen, einem Hörsturz lässt sich vorbeugen.

Das hilft beim "Badeohr"

Als Kinder durften wir in den Sommerferien über immer in einer Badeanstalt verbringen, das an sich ist nichts besonderes. Jedenfalls haben wir fast jeden Sommer als Kinder lang im Wasser verbracht, wenn es das Wetter erlaubte.
Das einzige Problem, was sich hin und wieder ergab und was mir dann leider auch ein Badeverbot einbrachte, war das „Badeohr“. Die meisten Eltern unter Ihnen, wissen jetzt, was ich meine.
Der Sommer ist vorbei, aber das sollte die Wasserratten unter Euch nicht hindern in Badeanstalten, die ihren Winterbetrieb aufgenommen haben rein zu gehen und nach Herzenslust zu baden.
Aber im gechlortem Wasser steigt das Badeohr-Risiko sehr, und besonders einige Mütter können ein Lied von dem „Badeohr“ singen: Nach einem Schwimmbadbesuch klagen die lieben Kleinen plötzlich über Ohrschmerzen. Grund ist meist eben jenes Badeohr, eine Entzündung des äußeren Gehörgangs durch Bakterien. Meist sind es gewöhnliche Hautkeime, die unter normalen Umständen dem Ohr nichts anhaben. Doch wenn man sehr lange im Wasser bleibt oder zum Beispiel sehr viel taucht, weicht die Haut im Gehörgang mit der Zeit auf und ermöglicht den Keimen ein ungehindertes Eindringen. In Schwimmbädern ist das Risiko, mit einem Badeohr nach Hause zu kommen größer als in einem Badesee, weil gechlortes Wasser die Haut im Gehörgang noch zusätzlich reizt.
Eine Badeohr-Entzündung beginnt häufig mit einem leichten Zwicken. Richtig schmerzhaft wird es aber, wenn man an der Ohrmuschel zieht oder auf den kleinen Knorpel vor dem Ohr drückt. Zur Vorbeugung kann man vor dem Baden gefettete Watte in die Ohren stecken. Auf keinen Fall darf man jedoch mit Wattestäbchen oder anderen spitzen Gegenständen in die Ohren gehen. Auf diese Weise entstehen kleinste Verletzungen in der Haut, die den Bakterien die Eintrittspforte sehr weit öffnen würden.
Bei leichteren Beschwerden lohnt sich ein Behandlungsversuch mit schmerzstillenden Ohrentropfen aus der Apotheke. Allerdings sollte man das Fläschchen vorher für fünf Minuten in der Hand anwärmen. Halten die Schmerzen länger als zwei Tage an oder nehmen sie weiter zu, ist der Gang zum Hals-Nasen-Ohren Arzt ein Muss, die Entzündung könnte sich sonst ins Mittelohr ausbreiten. Mit einer Badeotitis (Badeohr) sollten alle für mindestens zwei Wochen aufs Schwimmen verzichten.

Was bringt Ihnen ein Apfel am Tag

Wie viele Äpfel am Tag sollten Sie essen, um in den Genuss aller positiven Wirkungen zu kommen?
Die gute Nachricht: Ein Apfel täglich reicht bereits aus! Doch wenn Ihnen die herbstfrischen Äpfel auch in größeren Mengen schmecken: Nur hinein damit!
Das sind die wirksamen Inhaltsstoffe des Apfels und gleichzeitig erkläre ich Ihnen was sie bewirken:
sekundäre Pflanzenstoffe wie Quercetin, Phenole, Anthozyane: haben vielfältige Aufgaben, machen unter anderem freie Radikale unschädlich, schützen vor Krankheitserregern, beugen Krebs vor, stärken das Immunsystem, erhöhen die Widerstandskraft.
Vitamin C: hilft bei Infekten, stärkt Herz und die körpereigenen Abwehrmechanismen, beugt Erkältungen vor.
Pektin: senkt Cholesterin- und Blutzuckerspiegel, unterstützt die Darmflora, regt die Verdauung an, entwässert, schützt vor Arteriosklerose, beugt Herz- und Kreislauf-Erkrankungen wirken sowie Darmkrebs vor, fördert körpereigene Entgiftungsreaktionen.
Ballaststoffe: machen angenehm satt und regen die Verdauung an, fördern körpereigene Entgiftungsreaktionen, schützen vor Darmkrebs, stärken die Abwehrkraft des Darmes
Vitamine: haben vielfältige Aufgaben, sind an allen Prozessen im Körper beteiligt, bekämpfen unter anderem freie Radikale und aktivieren lebenswichtige Enzyme, schützen vor Infektionen, verlangsamen den Alterungsprozess und die Zellentartung, stärken die Abwehrmechanismen.
Mineralstoffe: haben vielfältige Aufgaben, sind an allen Prozessen im Körper beteiligt, aktivieren unter anderem lebenswichtige Enzyme, den Stoffwechsel innerhalb und außerhalb der Zelle, steigern die körperliche Leistungsfähigkeit und Abwehrkraft.
Kaloriengehalt: mit nur 60 Kalorien pro 100 Gramm gut für den kleinen Hunger zwischendurch, hilft Ihnen nicht zu viele Kalorien aufzunehmen und damit beim Abnehmen.

Dienstag, 13. November 2007

Eine sanfte Kommunikation, die Babymassage

Eine Massage wird von Babys nicht nur als angenehm empfunden, sondern hat zahlreiche positive Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes.
Inniger Hautkontakt stärkt die Bindung zwischen Mutter bzw. Vater und Kind, das ist altbekannt. Seit einigen Jahren weiß man, dass gerade sanfte Massagen nicht nur die Psyche, sondern auch die körperliche Entwicklung und die Gesundheit des Babys beeinflussen.Bereits während der Massage wird das Kind ruhiger und kann besser einschlafen. Die Berührungen vermitteln ein Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit, was positive Auswirkungen auf die Reifung des Selbstbewusstseins hat. Blähungen und Koliken werden gelindert und die Körperwahrnehmung geschult. Während der Massage setzt der kindliche Körper Hormone frei, die das Immunsystem dauerhaft stärken.Haben Sie schon gewusst, wenn Sie Regelmäßige Massagen dem Baby geben, fördern zudem die Vernetzung der Nerven und die Reizweiterleitung zwischen Gehirn und Muskeln. Je effektiver diese Reizübermittlung erfolgt, desto schneller kann sich die Motorik des Kindes entwickeln.Aber nicht nur die Babys genießen die Massage, auch viele Eltern schildern, dass sie während der Massage selbst zur Ruhe kommen und entspannen. Sie nehmen sich bewusst Zeit für ihr Kind und können die Berührungen dazu nutzen, sich ohne Worte mit ihm zu verständigen. Die Eltern lernen bald, auf kleine Zeichen ihres Kindes zu reagieren. Die Massage schult also gewissermaßen die Kommunikation zwischen Baby und Eltern.Eine Massage wird gerade bei Säuglingen zwischen sechs Wochen und einem halben Jahr empfohlen, auch später noch helfen die Berührungen dabei, den innigen Kontakt zum Kind weiter zu halten.Die Massage kann fünf bis fünfzehn Minuten andauern und mit sanftem Druck durchgeführt werden. Damit die zarte Babyhaut nicht zu stark gereizt wird, sollte unbedingt ein Öl, wie etwa Mandelöl oder spezielle Babyöle, verwendet werden. Säuglinge haben ein feines Gespür für die Stimmung von Vater oder Mutter, deshalb sollten gestresste Eltern erst selbst zur Ruhe kommen.
Schon bald lernen die Eltern anhand der Gebärden des Kindes, wann und wie es am liebsten massiert werden möchte. Zunächst können die Arme oder Beine mit sanftem Druck berührt werden. Wenn das Baby diesen Kontakt annimmt, kann mit dem Bauch oder der Brust weitergemacht werden.Eltern, die Massagetechniken unter professioneller Anleitung erlernen wollen, können sich in speziellen Kursen für Babymassagen anmelden. Dort wird das Fingerspitzengefühl der Eltern geschult und Berührungsängste werden abgebaut.

Autogenes Training die Übungen zur Selbstentspannung

Autogenes Training sind Übungen zur "Konzentrathieven Selbstentspannung" und wurde in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts von dem Berliner Nervenarzt Johannes Heinrich Schultz entwickelt.
Erstmals stellte er sein Verfahren der Selbstbeeinflussung am 30. April 1927 vor. Die körperliche und psychische Selbstentspannung basiert auf der Selbst- oder Autosuggestion in mehreren Stufen. Heute ist autogenes Training ein weit verbreitetes Verfahren, um gegen Stress und psychosomatische Irritationen anzugehen.Das erste Buch über autogenes Training verfasste sein Erfinder 1932 selbst. Johannes Heinrich Schultz gab dem grundlegenden Werk den Titel "Das autogene Training. Konzentrathieven Selbstentspannung.“ Es ist das Ergebnis seiner systematischen Beobachtungen an hypnotisierten Patienten, mit denen er in einer medizinischen Hypnose-Einrichtung in Berlin zu tun hatte. Der Psychiater erkannte, dass viele Menschen in der Lage sind, sich durch ihre Vorstellungskraft in eine tiefe Entspanntheit zu versetzen. Auf dieser Grundlage entwickelte er nach wissenschaftlichen Prinzipien die Selbsthilfemethode des autogenen Trainings. Die Wirksamkeit der Übungen sind wissenschaftlich nachgewiesen.Autogenes Training läuft in zwei Phasen ab, in denen sich der Ausübende Formeln und Sätze selbst vorspricht. In der Unterstufe beeinflusst er in unterschiedlichen Übungen wie Wärme - oder Schwereübung körperliche Abläufe, in entspannter Rücken- oder Droschkenkutscherlage. Dabei konzentriert er sich auf einen Körperteil, der suggerierend zum Beispiel mit Wärme "angefüllt" wird. In der Oberstufe versetzen sich die Übenden in Szenen mit realem Erlebnischarakter. Sie unterstützt die Lösung von Problemen, Selbsterkenntnis und bewusstes Nachdenken.Autogenes Training soll regelmäßig praktiziert werden. Geübte erreichen den Entspannungszustand in wenigen Minuten und in zahlreichen Situationen. Autogenes Training wird eingesetzt unter anderem gegen Muskelverspannung, Hyperaktivität, Schlafstörungen, Migräne oder innere Unruhe. Fühlen Sie sich krank, dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Keinesfalls kann autogenes Training einen Arztbesuch ersetzen.

Achten Sie nach Aktivitäten im Freien auf Zeckenbisse

Wenn Sie Draußen - Sport betreiben, müssen Sie unbedingt mit Zecken rechnen. Davon gehen immer zwei Gefahren aus: Sie können sich mit der durch Viren ausgelösten Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und der bakteriellen Borreliose infizieren.
In den vergangenen Jahren hat sich geändert, Zecken gefährden Sie nicht mehr nur im Süden Deutschlands, sondern von der Nordsee bis zum Alpenrand. Die blutrünstigen Biester warten nicht auf besonders warme Temperaturen denn sie fühlen sich bereits bei 7 Grad Celsius wohl. Im Frühsommer und jetzt im Herbst ist der Holzbock besonders vital. Bei lang anhaltender Trockenheit und hohen Temperaturen ist er dagegen weniger aktiv, weil er eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigt. Zecken leben nicht nur im Wald und auf der Wiese, sie sind überall dort zu Hause, auch im Park, im Freibad, im eigenen Garten wo die Vegetation niedrig ist. Sie lauern im Unterholz, auf Büschen oder auf hohen Gräsern und im Vorbeigehen „besetzen“ sie Mensch und Tier.
Obwohl die FSME in Deutschland relativ selten und nach wie vor nur in einigen Regionen Deutschlands vorkommt, ist diese Form der Hirnhautentzündung besonders gefürchtet. Zecken, die von dem Virus befallen sind, kommen hauptsächlich in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen vor. Wenn Sie hier unterwegs sind, sollten Sie sich vorbeugend impfen lassen.
Weitaus verbreiteter ist die Borreliose. Etwa jede 3. Zecke ist mit dem Bakterium „borrelia burgdorferi“ infiziert, das diese Infektion auslöst. Die Verbreitung ist nicht auf bestimmte Regionen begrenzt. Man schätzt, dass jährlich bis zu 100.000 Menschen davon heimgesucht werden. Die Borreliose sollte unbedingt rasch erkannt und mit Antibiotika behandelt werden.
Die Borreliose beginnt meist mit einer ringförmigen Hautrötung, auch bekannt als „Wanderröte“, um die Einstichstelle. Leider tritt sie manchmal erst Wochen nach dem Einstich auf. Es kann sich dann ein allgemeines Krankheitsgefühl einstellen, das an einen grippalen Infekt erinnert, aber auch ohne Medikamente wieder abklingt. Dennoch sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen. Denn bleibt die Borreliose unbehandelt, können Bewegungsapparat und Herz angegriffen sowie die Gelenke in Mitleidenschaft gezogen werden.

Warum Sie regelmäßig Sport treiben sollten

Fehlt es Ihnen noch an der Motivation, regelmäßig in Bewegung zu kommen? Ich habe Ihnen aus meiner Erfahrung 10 starke Tipps zusammengetragen, die Sie mit Sicherheit überzeugen müssten:
Sport macht Sie stark: Wenn Sie sich bewegen, bauen Sie Muskeln und Knochen auf, dieses bringt Ihnen Kraft und Ausdauer.
Sport macht Sie aktiv: Ihr Organismus tankt beim Sport zehnmal mehr Sauerstoff als in Ruhephasen. Das lebenswichtige Molekül versorgt Ihre Organe mit neuer Energie, Ihr Stoffwechsel wird angekurbelt, Ihre Durchblutung verbessert sich. Ihre Zellen verbrennen Fett und scheiden Abbauprodukte schneller aus.
Sport macht Sie klug: Auch Ihr Gehirn erhält eine Extraportion Sauerstoff. Es schüttet vermehrt ein Kreativitätshormon aus, dieses senkt den Blutdruck, weckt den Geist, verbessert Konzentration und Denkleistung.
Sport macht Sie Happy: Endorphine, die berühmten körpereigenen „Glückshormone“, zirkulieren beim Sport in größerer Menge in Ihrem Organismus. Ein Plus an Serotonin macht Sie munter und bringt Ihnen gute Laune.
Sport killt Ihre Stresshormone: Ihr Körper und Ihre Seele entspannen sich, weil zum Beispiel Adrenalin, Cortisol und Noradrenalin, Hormone, die Ihnen gewaltig zu schaffen machen können, schneller abgebaut.
Sport strafft Ihre Konturen: Ihre Körperkonturen werden „differenzierter“ und straffer, weil durch verstärkten Muskelaufbau und Fettabbau die Speckrollen schwinden. Einerseits können Sie durch den erhöhten Kalorienverbrauch mehr essen, andererseits stoppt Bewegung nach einer Weile auch das Hungergefühl und den Appetit.
Sport macht Sie attraktiv: Sie gewinnen an Ausstrahlung hinzu, denn Dank der guten Durchblutung wird Ihre Haut frischer und glatter.
Sport bringt Ihnen Immunpower: Ihr Immunsystem bildet wesentlich mehr Killerzellen, die Krankheitserreger in Schach halten und den Organismus vor Infekten schützen. Ihre Körperabwehr ist wieder in Schwung.
Sport hält Sie jung: Ihre Drüsen werden angeregt und schütten wichtige Altersschutzstoffe aus, vor allem Wachstumshormone und Sexualhormone. Sie können mit regelmäßiger Bewegung Ihre biologische Uhr um einige Jahre zurückdrehen.
Sport macht Sie sexy: Sogar Neue Studien zeigen, dass vermehrt Sexualhormone fließen, die Appetit auf Sex machen. So mit profitiert Ihr Liebesleben von der regelmäßigen Bewegung. Regelmäßiger Sport macht sinnlicher und dem Sexappeal verleiht er Flügel, haben Amerikanische Wissenschaftler festgestellt.