Samstag, 17. Mai 2008

Bei Mutterkühen laufen Sie immer einen Bogen

Was würden Sie antworten, wenn Sie jetzt gefragt würden, durch welche Tiere in den USA die meisten Menschen bei Outdoor - Aktivitäten jährlich getötet werden? Ich denke, Ihre Antworten würden nicht viel anders ausfallen als meine:
Bären, Schlangen, Alligatoren, Wölfe und Pumas.
Diesen Tieren trauen wir offensichtlich mehr zu als jenen, die dabei tatsächlich an der Spitze stehen:
Mutterkühe, die ihren vermeintlich gefährdeten Nachwuchs verteidigen! Denken Sie daran, wenn Sie mal wieder zwecks Laufstreckenerweiterung oder einer Abkürzung über eine geschlossene Weide laufen, auf der Galloways oder Highlander - Rinder stehen. Diese beiden Rassen haben noch einen sehr archaischen Familiensinn und zudem das ganze Jahr über Nachwuchs. Die versammelten „Tanten“ des zu schützenden Kalbs bilden einen Kreis um das Junge und sind bereit, es mit Maul und Klauen zu verteidigen. Das kann ziemlich übel enden.

Vergessen Sie Ihre Mütze nicht, sonst bekommen Sie kalte Füße

Wintersport verbinden viele mit kalten Füßen. Das ist jedoch eher eine Frage von schlechter Durchblutung infolge von Bewegungsmangel oder falscher Bekleidung. Wenn Sie bei kaltem Wetter draußen Sport treiben, sollten Sie unbedingt eine Kopfbedeckung tragen. Denn 70 Prozent Ihrer Körperwärme gehen über die Kopfhaut verloren. Damit kühlt Ihr gesamter Körper aus, und Sie bekommen kalte Füße. Also, um es sinngemäß mit Joe Cocker zu sagen: „Put your hat on!"
Wenn Sie zu Beginn Ihrer Trainingseinheit kalte Füße haben, legen Sie einfach los! Sie werden sehen, wie schnell Ihre Füße durch die Bewegung warm werden. Tragen Sie Wollsocken oder Baumwollsocken, die keine Falten schlagen dürfen.

Eichenrinde und Salbei gegen Schwitzefüße

Was Sie gegen schwitzige Füße tun können:
Hier ein paar Tipps aus der Fußpflege. Eichenrinde zieht die Poren zusammen und Salbei wirkt generell gut gegen Schwitzen. Beides bekommen Sie als Medizinalkraut in der Apotheke, und damit können Sie Ihre Füße mit baden.
Für ein Fußbad mit Eichenrinde geben Sie 4 Esslöffel Eichenrinde in 1 Liter kaltes Wasser, aufkochen und 10 Minuten kochen lassen, abkühlen lassen und in ein Fußbad abseihen.
Für ein Fußbad mit Salbei überbrühen Sie 3 Esslöffel Salbeikraut, 15 Minuten ziehen lassen, nach dem Abkühlen in ein Fußbad abseihen.

Nicht vergessen: Sonnenschutz im Schnee

Wenn Sie bei Wind und Wetter rausgehen beziehungsweise Wintersport treiben, brauchen Sie auf alle Fälle zunächst einmal eine reichhaltige Pflegecreme für die Gesichtshaut, damit sie nicht austrocknet. Sie sollte Feuchtigkeit binden und den pH-Wert Ihrer Haut stärken. Zu sehr feuchtigkeitshaltige Pflege trocknet Ihre Haut noch mehr aus. Bei großer Kälte kann es sogar zu Erfrierungen kommen.
Die Sonneneinstrahlung wird im Winter häufig unterschätzt. Dabei wird die Strahlung vom weißen Schnee reflektiert und verstärkt. Selbst bei bedecktem Himmel brauchen Sie einen hohen Lichtschutzfaktor. Die UV-Strahlung kann sich in der Bewölkung brechen und noch intensiver werden. In den Bergen steigt die UV-Strahlung noch um etwa 15 Prozent. Verwenden Sie einen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor. Nehmen Sie davon nicht zu wenig, damit der Schutz auch wirken kann. Produkte mit mineralischem Sonnenschutz (steht auf der Packung) wirken sofort. Produkte mit chemischem Filter müssen Sie eine halbe Stunde vor dem Rausgehen auftragen. Vergessen Sie nicht, auf der „Sonnenterrassen“ sich gut einzucremen: Lippen, Nase, Ohren und Kinn (Unterseite nicht vergessen!).
Auch Ihre Augen brauchen einen UV-Schutz. Kaufen Sie sich bei einem guten Optiker eine Sonnenbrille mit hundertprozentigem Sonnenschutz und einem Tönungsgrad von mindestens 85 Prozent. Auch breite Bügel schützen die Augen vor zuviel Sonne.

Das Gehirn wird gefordert durch Sportklettern

Ihr gesamter Bewegungsapparat wird geschult, denn Klettern braucht vor allem Kraft. Besonders gefordert sind zunächst Ihre Finger-, Hand- und Armmuskulatur. Darauf folgt die Muskulatur von Schulter, Rücken und Beinen. Sie müssen auch Muskelpartien einsetzen, die sonst weniger gefordert werden, diese mindert Verspannungen und Fehlbelastungen.
Klettern gilt heute auch in etlichen Fällen als Teil einer Rehabilitationstherapie bei Gelenkproblemen und Leiden des Stützapparates. Es kann nach Operationen oder Unfällen helfen, alte Bewegungsmuster zu aktivieren und die Muskelkoordination zu verbessern.
Außer der Muskulatur profitiert auch Ihr Gehirn vom Klettern, denn es fördert die Konzentrationsfähigkeit und das soziale Miteinander. Sie müssen schließlich Ihrem Kletterpartner ein außerordentliches Vertrauen entgegenbringen, denn wenn einer von Ihnen beiden patzt, kann das schlimme Folgen haben.
Es wird deshalb manchmal auch therapeutisch bei bestimmten psychischen Störungen eingesetzt, zum Beispiel, etwa bei Angstzuständen, oder Zwangsstörungen der Suchtproblemen.

Die fünf größten Diät-Lügen

Dicke sind immer selbst Schuld:
Zwar setzt sich nur als Hüftspeck ab, was als Kalorie durch den Mund hineinwandert und nicht durch Bewegung verbrannt wird. Doch etwa die Hälfte der Übergewichtigen haben obendrein noch eine genetische Veranlagung dafür, dick zu werden.
Bauchübungen machen schlank:
Schön wäre es. Richtig ist aber doch nur Ausdauerbelastungen wie Laufen, Radfahren, oder Schwimmen leeren Ihre Fettdepots. Nicht beeinflussen können Sie, wo letztendlich Sie abnehmen.
Crash-Diäten sind sinnvoll:
Solche Diäten führen zum gefürchteten Jo – Jo - Effekt und damit am Ende zu einer schleichenden und nachhaltigen Gewichtszunahme. Also alles Quatsch.
Trennkost rückt den Pfunden zu Leibe:
Total verkehrt! Denn Ihr Magen kann problemlos Eiweiß und Kohlenhydrate gleichzeitig verdauen. Wenn Sie bei dieser Methode abnehmen, dann, weil Sie mehr Obst und Gemüse essen. Und die haben weniger Kalorien.
Essen am Abend macht dick:
Glücklicherweise stimmt diese Aussage nicht! Entscheidend ist Ihre Kalorienbilanz, was Sie während des gesamten Tages zu sich genommen haben. Wann Sie essen oder trinken, spielt dabei keine Rolle.

Lungenkranke sollten mehr aufs Fahrradergometer

Mann sollte als Lungenkranker Mensch auf jeden fall sich weiterhin sportlich betätigen.
Allerdings nicht mehr wie ein gesunder Mensch! Doch ist körperliche Betätigung gerade für Lungenkranke - Patienten ganz besonders wichtig, damit sie ihre Muskeln behalten.
Dem Kraft- und Ausdauertraining sollten Sie dabei den Vorzug geben. Die Muskelmasse wird bei dieser Krankheit immer reduziert, vor allem an den Beinen, weil die Patienten mit dieser Krankheit kaum oder gar nicht Sport treiben, da die Luft zum atmen vom Gefühl her nicht ausreicht. Besser gesagt: der Grund dafür ist Bewegungsmangel, der mit dem Ausmaß der Atmnot zunimmt, aber auch die entzündlichen Prozesse im Körper tragen dazu bei.
Dieses ist eine große Gefahr, weil durch die Atemnot vermeiden die Betroffenen die körperliche Anstrengung und dadurch nimmt die Kondition ab.
Am besten geeignet ist das Training auf dem Fahrradergometer gepaart mit gezieltem Krafttraining für die Beine, auch Übungen zur Beweglichkeit und Koordination runden das Programm ab. Bei dem ganzen Training sollte die Atemtherapie, vor allem die Lippenbremse, integriert werden, die die meisten Betroffenen in der Lungenfachklinik gelernt haben.
Sinnvoll ist es auch, wenn Sie sich einer Lungensportgruppe anschließen. Sie sollten mindestens drei bis viermal die Woche trainieren.

Der sportliche Kick ist gut für Ihre Intelligenz

Sportliche Betätigung wirkt sich unmittelbar auch auf die Fitness Ihres Geistes aus. Sie ist sogar in der Lage, in Ihrem Gehirn Nervenzellen neu zu bilden.
In einer Zeitschrift, wie die „Psychologie heute“ wird der Neurophysiologe Joseph Bischofsberger zitiert: „Durch die Bewegung gelangen Wachstumsfaktoren ins Gehirn und sorgen dort wahrscheinlich für die Neubildung von Neuronen“.
Generationen von Forschern hielten dies für undenkbar. Sie nahmen an, die Menge der Nervenzellen nehme von der Geburt an stetig ab. Bis im Alter kaum noch etwas von der Hirnmasse übrig ist, und wir nicht mehr klar denken können. Dieses ist aber nicht der Fall.
Wer sich bewegt, sorgt dafür, dass die grauen Zellen Nachwuchs erhalten, und steigert dieses die allgemeine Munterkeit.
Der Freiburger Forscher erklärt: “Jeder sollte sich sportlich betätigen, damit er geistig fit bleibt. Denn dadurch werden neue Nervenzellen entstehen und sie lernen auch leichter“.Nehmen Sie sich dieses zu herzen und machen Sie jeden Tag ein wenig sportliche Übungen, und Sie bleiben bis ins hohe Alter fitt.

Welcher Sport hilft bei Bluthochdruck?

Körperliches Training kann Ihren Bluthochdruck senken und weitere Risikofaktoren in Schach halten.
Nur welcher Sport ist für Bluthochdruck (Hypertoniker) geeignet?
Schon 30 bis 60 Minuten Bewegung in der Woche senken Ihren Blutdruck, und anderthalb Stunden wöchentlich sind auf jeden Fall ideal.
Untersuchungen zufolge bringt längere Dauer der Bewegungen nicht entscheidend gegen Ihren Bluthochdruck mehr, anders falls für Ihre Fitness schon. Am besten ist es, wenn Sie Ihr Bewegungsprogramm in mehrere Etappen aufteilen, also ca. dreimal in der Woche für eine halbe Stunde.
Ihre Trainingsbelastung sollte bei 180 minus Lebensalter liegen, aber 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz nicht überschreiten. Gegebenenfalls kann kurzfristig der Bluthochdruck mit Medikamenten abgefangen werden, aber darüber sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen.
Geeignete Sportarten für Hypertoniker sind:
Skilanglauf, Laufen, Radfahren, Schwimmen
Bedingt geeignet sind:
Rudern, Tischtennis, Tennis, Volleyball, Handball, Fußball
Wenig geeignet sind:
Leichtathletik, Kraftsport, Kampfsport, Squash, Eishockey, Basketball
Also: Dynamisches Ausdauertraining wie Schwimmen bringt Ihren Blutdruck wesentlich effektiver runter als reines Krafttraining. Kraftausdauertraining ist dagegen für Hypertoniker ebenso ideal wie für Langstreckenläufer.

Durch Ihre Zunge erkennt man wie gesund Sie sind

Ihre Zunge registriert jede Veränderungen in Ihrem Körper, also können Sie aus diesen Veränderungen selbst darauf schließen, ob überhaupt und wie krank Sie sind.
Glatt, rot und eingerissen: bedeutet das es sich um Leberprobleme handelt, oder zu hohem Blutdruck, aber auch Vitamin-B-Mangel handeln.
Guter Tipp: am besten essen Sie mehr Bananen, Antischocken, Champignons, auch Leber und Fisch. Aber verzichten Sie auf Alkohol.
Dunkelrot bis bläulich, oder bläuliche verfärbte Unterseite: Bedeutet das Blut leidet an Sauerstoffmangel. Dieses kann ein Zeichen für eine Herz- oder Lungen-Erkrankung sein. Guter Tipp: Lassen Sie sich unbedingt von Ihrem Arzt untersuchen.
Ist die Zunge glatt und trocken: Leiden Sie unter eingerissenen Mundwinkel und haben Sie Schwierigkeiten beim Schlucken? Dieses kann auf einen Mangel an Magensäure bzw. einen Eisenmangel hinweisen. Denn ist zu wenig Magensäure vorhanden, kann nicht genügend Eisen aus der Nahrung aufgenommen werden.
Guter Tipp: Essen Sie mehr Erbsen, Bohnen, Fisch, Petersilie und auch Innereien. Sollten die Probleme aber trotz allem anhalten, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, ob Ihr Magen in Ordnung ist.
Brennen auf der Zunge: Dieses kann entweder ein Vitaminmangel sein, oder eine Überfunktion der Schilddrüse, oder sogar eine Stoffwechselstörung.
Guter Tipp: Mehr Bananen essen, oder Leber, Erbsen, Fisch. Wenn das alles nicht hilft, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt aufsuchen.