Montag, 28. Juli 2008

Das richtige Outfit fürs Laufen

Sie brauchen kein teures Outfit zum Laufen, wenn Ihnen das nicht so bedeutend ist. Die wichtigsten Regeln:
Alles, was beim Sport eng am Körper anliegt, sollte besser nicht aus Baumwolle sein. In ihr bleibt die Feuchtigkeit stecken, das Kleidungsstück hängt schwer an Ihnen herunter und trocknet nicht mehr während des Laufens. Sie schwitzen dann noch mehr und frieren, sobald Sie aufhören, sich zu bewegen. Dadurch erkälten Sie sich leichter. Spezielle Synthetikfasern für Sportkleidung lassen die Feuchtigkeit an die Oberfläche durchtreten, wo sie verdunsten kann. Außerdem verändern sie ihre Struktur nicht, wenn sie nass werden.
Ziehen Sie sich nach dem Zwiebelschalenprinzip an, damit Sie bei Bedarf immer etwas zum An- und Ausziehen haben. Ein typischer Anfängerfehler ist es, sich von vornherein so warm anzuziehen, dass mit zunehmendem Schwitzen nichts mehr abgelegt werden kann.
Ideal sind Unterhemd, T-Shirt und Trainingsjacke.

Wenn Sie anderen etwas Gutes tun wollen, werden Sie Spazierhelfer

Oft reicht eine liebevolle Zuwendung zu denen, die es brauchen können, aus. In einer Fachzeitschrift entdeckte ich jetzt eine prima Idee, die ich unbedingt an Sie weitergeben möchte. Werden Sie Spazierhelfer oder Spazierhelferin. Bieten Sie älteren Mitbewohnern an, mit ihnen spazieren zu gehen. Das ist ein Segen für diejenigen, die niemanden haben, mit dem sie mal an die Luft gehen können oder jene, die sich allein zu unsicher auf den Beinen fühlen.
In einer Studie der Universität Marburg wurden Heimbewohnern Spazierhelfer an die Seite gestellt, um sie beim regelmäßigen Rundendrehen zu begleiten. Das wurde von den älteren Herrschaften begeistert angenommen.
90 Prozent wollten eine solche Begleitung gern weiterhin in Anspruch nehmen. 65 Prozent fand derartige begleitete Spazierrunden dreimal pro Woche für eine dreiviertel Stunde ideal.
Muskelkraft, die Atem- und Kreislaufkapazität der Teilnehmer hatten zudem während der Zeit der Studie deutlich zugenommen. Die Forscher vermuten, dass sich durch die Spazierhelfer auch die Zahl der Depressionen und der Stürze mit nachfolgendem Krankenhausaufenthalt und möglichem Todesfall reduzieren lässt.
Wäre das nicht ein Anreiz für Sie, einer alten Dame oder einem alten Herrn über die Runden zu helfen?

So bauen Sie Kondition beim laufen auf

Um Ihre Ausdauer zu verbessern, können Sie allmählich Ihr Pensum erweitern. Dabei müssen Sie nicht häufiger laufen, aber Ihr normales Training erweitern. Wenn Sie bisher 4-mal in der Woche 6 Kilometer gelaufen sind, steigern Sie sich jetzt von Mal zu Mal auf 7 bis 8 Kilometer. Sie sollten das Pensum aber jeweils nie mehr als um 10 % steigern.
Laufen Sie abwechslungsreich, mal 60, mal 35, mal 50 oder 40 Minuten. Wenn Sie gelegentlich in Zeitnot sind, können Sie auch mal Gas geben – sofern Sie schon zu den Fortgeschrittenen gehören. Laufen Sie nur 25 Minuten, dafür aber mit 80 bis 85 % der maximalen Herzfrequenz.
Zusätzlich können sie kleine Kräftigungs-Übungen einbauen:
1. Laufen Sie zwei Minuten rückwärts.
2. Hüpfen Sie mit geschlossenen Beinen in die Höhe.
3. Sprinten Sie mit übertriebenen große Schritten und holen Sie mit den Armen Schwung.
4. Hopsen Sie wie ein kleines Kind vorwärts.
5. Laufen Sie locker los und legen nun die Hände hinter den Po, abwechselnd die Fersen zum Po ziehen.

Für Ihre grauen Zellen Brainwalking (Laufpower)

Wenn Sie es richtig anfangen, kann Laufen Sie auch schlauer machen. Denn es verbessert die Sauerstoffversorgung Ihres Gehirns und synchronisiert die Arbeit Ihrer beiden Gehirnhälften.
Koppeln Sie dazu zügiges Gehen oder Laufen mit Denksportaufgaben. Versuchen Sie, sich beispielsweise einmal Sätze von hinten her zu sagen. Oder sprechen Sie richtig rückwärts, so als würden Sie von rechts nach links lesen. Nehmen Sie sich anfangs nur einzelne Worte vor, dann steigern Sie sich langsam.
Wenn Sie zu zweit laufen, versuchen Sie, sich so zu unterhalten. In Ihrem Gehirn werden dadurch Nervenverbindungen aktiviert, die Ihre Leistungsfähigkeit verbessern. Sie können auch gemeinsam „Stadt, Land, Fluss“ spielen, das geht nämlich auch ohne Papier und Bleistift. Legen Sie die Begriffe fest, die gefunden werden sollen, dann werfen Sie sich gegenseitig die Anfangsbuchstaben zu. Jeder hat drei Minuten Zeit. Sie können auch gemeinsam bei Joggen oder Walken Rechenaufgaben lösen.
Nicht umsonst sagen Läufer, dass sie die besten Ideen beim Training haben. Ich habe dabei schon viele, auch schwerwiegende Probleme beim Laufen gelöst.

Wie wichtig ist der Preis bei Laufschuhen?

Der Erfahrung nach sollte man am Laufschuh nicht sparen.
Gute Qualität ist bei der Dauerbeanspruchung enorm wichtig, und die hat ja normalerweise ihren Preis. Britische Forscher untersuchten, ob es sich lohnt, ein Heidengeld für die Joggingtreter auszugeben. Sie ließen ihre Versuchsläufer in unterschiedlich teuren Schuhen laufen. Dann ermittelten sie den Druck unter Knöchel, Vorfuß und der großen Zehe. Zudem berichteten die Männer von ihrem subjektiven Laufgefühl.
Die Edelmodelle schnitten dabei nicht besser ab als die preiswerteren Laufschuhe. Sie können den Fuß gleichermaßen gut abfedern, so die Erkenntnis der Wissenschaftler. Das subjektive Gefühl der Läufer richtete sich ebenfalls nicht nach dem Preis. Jeder fand völlig unabhängig davon etwas anderes gut.Fazit: Dennoch kommt es auf die Qualität des Laufschuhs an, sonst quälen Sie Ihren Fuß völlig unnötig.

Wie wichtig ist Milch für uns

Seid dem 23.10.2007 ist die Milch im Gespräch, immer wieder und nicht gerade positiv.
In jüngster Zeit sind es die deutlich angestiegenen Preise, die Verbraucher vor die Frage stellen, wie wichtig Milch denn nun ist, unersetzlich oder entbehrlich? Viele Mythen ranken sich um dieses Nahrungsmittel, das uns wie kein anderes ins Leben hinein begleitet. Ein bekannter Werbespruch sagt: „Die Milch macht's!" nur: Was genau macht sie eigentlich mit uns? Und warum haben manche Milchtrinker Osteoporose, während andere die Milch meiden, gesund bleiben?

Milch hat bei den Deutschen ein positives Image als unverzichtbares Lebensmittel. Dies ergab eine repräsentative Emnid - Umfrage für das Zeitwissen - Magazin. Rund 90 % der Befragten sprachen sich vor knapp einem Jahr für diese Bewertung aus. Dann aber kamen mit dem aktuellen drastischen Milchpreis-Anstieg wieder die Kritiker der Milch zum Vorschein.
Sie erinnerten daran, dass es weltweit viel mehr Menschen gibt, die eine Laktose -Unverträglichkeit haben, also den Milchzucker nicht aufspalten und verwerten können. In Afrika und in Teilen Asiens sind das rund 99 % der Bevölkerung. Gleichzeitig gibt es in Regionen, in denen wenig oder gar keine Milch getrunken wird, erkennbar weniger Zivilisationskrankheiten.
Damit gibt es weniger Übergewicht, Diabetes oder sogar Krebs bei Milchmuffeln. China und Japan sind bekannt als weitgehend milchfreie Zonen. Doch ist in beiden Ländern das Auftreten von Osteoporose, der gefürchteten Abnahme von Knochenmasse, seltener als im
„milchbeliebten" Deutschland. In weiten Teilen dieser Welt lebt man also trotz völligen Verzichts auf Milch gesünder. Wie kann dieses sein?

Aktivitäten im Freien verlängern Ihr Leben

Menschen, die in der Nähe von Grünflächen oder Parkanlagen wohnen, leben länger als diejenigen, die ihre Wohnung in einer Betonwüste haben. Das tägliche Stückchen Natur ist mehr als eine Schmeichelei für das Auge, haben die Forscher in Tokio der “Tokyo Medical and Dental School” herausgefunden. Es hält gesund und verlängert das Leben. Sie hatten den Zusammenhang zwischen Grünflächen und Sterblichkeit bei mehr als 3.000 Tokioter Einwohnern untersucht.
Wichtig ist es, dass die Grünflächen nicht weit entfernt von Ihrer Wohnung sind. Dann können die grünen Lungen auf mehreren Ebenen ihre positiven Wirkungen entfalten: Durch Bäume und Büsche wird Sauerstoff erzeugt und die äußeren Lebensbedingungen entscheidend verbessert. Ihr Körper erhält mehr Sauerstoff. Zudem bewegen Sie sich automatisch mehr, wenn sich in Ihrer Nähe ein Park oder eine Grünanlage befindet. Das steigert Ihr körperliches Wohlbefinden. Die Bewegung wiederum ermöglicht den Abbau von Stresshormonen, die unter anderem dann entstehen, wenn zu viele Menschen auf zu engem Raum zusammenleben. Die natürliche Umgebung bietet Ihren Augen und Ihrem Geist Abwechslung und die Nähe zu Tieren. Grünanlagen in Städten sind zudem soziale Treffpunkte und vermindern damit die Einsamkeit von Menschen.

Schlechten Atem killt schwarzer Tee

Eine Tasse schwarzer Tee kann Mundgeruch vertreiben. Amerikanische Mikrobiologen berichteten auf einer Tagung, dass die im Tee enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, hier insbesondere die Polyphenole, die Bildung übelriechender Substanzen im Mund hemmen können. Und das sogar in kleineren Mengen. Zudem behindert Tee offenbar das Wachstum der bakteriellen Mundflora, die zur Bildung von Karies und Parodontose beiträgt. In einer früheren Studie hatte die Zahnmedizinerin Professor Christine Wu von der Universität von Illinois in Chicago nachweisen können, dass schwarzer Tee das Wachstum der Kariesbakterien in den Ablagerungen an den Zähnen vermindert und dass Spülen mit schwarzem Tee Zahnbeläge und Karies killt.

Mit diesen Tricks halten Sie Ihr Frühstück schlank

1. das Fernsehen bleibt aus beim Frühstück, konzentrieren Sie sich auf das Essen nicht auf das Frühstücks - TV
2. passen Sie auf mit Säften, Nektar und Fruchtsaftgetränken, sie sind die reinsten Kalorienbomben
3. hören Sie auf, wenn Sie satt sind, auf Vorrat essen bringt nichts
4. verzichten Sie auf Croissants und anders fettes Gebäck, sie bringen Ihnen nur leere Kalorien
5. Vorsicht auch mit fetter Wurst und fettem Käse
6. essen Sie Vollkornbrot satt Weißbrot, das macht länger satt und verführt Sie nicht zu Naschattacken
7. frühstücken Sie niemals im Stehen, sich keine Zeit zu nehmen, bedeutet herunter schlingen
8. versuchen Sie ohne Zucker im in Kaffee oder Tee auszukommen
9 geben Sie nicht noch zusätzlich Schokolade ins Müsli, das sind Kalorien pur
10. Warnung an die Generation Nutella: Schon 2 Teelöffel (!) haben 130 Kalorien

Vorsicht vor Figurproblemen, wenn Sie nicht frühstücken

Wenn Sie morgens nicht normal frühstücken, obwohl Sie etwas Hunger haben, nur um etwa Kalorien zu sparen, riskieren Sie im laufe des Vormittag überfallsartige Heißhungerattacken. Dann essen Sie wahrscheinlich vor lauter Hunger, was Ihnen vor die Nase kommt und ganz sicher mehr als nötig. Das kann sich mit vermehrten Speckröllchen rächen.
Bei manchen Menschen gerät auch der Stoffwechsel aus dem Tritt, wenn sie nicht frühstücken, echte Morgenmuffel ausgenommen, weil deren Bio-Uhr anders tickt. Der Organismus schaltet schon frühmorgens aus Kalorienmangel auf Energiesparen um. Das bewirkt eine Art Jo-Jo-Effekt im Kleinen und führt schneller zu Fettspeichern und Übergewicht. Wenn Sie also nur zu bequem sind, sich morgens etwas zuzubereiten, sollten Sie sich überlisten, es dennoch zu tun.
Bereiten Sie sich Ihr Frühstück abends vor oder stehen Sie etwas früher auf, damit Sie mit voller Power den Tag beginnen können.

Es hat der Erfolg, der sich nicht quält

Es kann unter Umständen gefährlich werden, wenn Sie als Freizeitsportler zu viel des Guten tun. Vor allem Freizeitjogger überanstrengen sich meistens, wenn sie in Gruppen laufen und sich am Tempo der anderen orientieren. Auch übertriebener Ehrgeiz und falsche Trainingspläne gehören zu den Risikofaktoren. Die Zielstrebig gemächlicheren kommen besser voran. Wissenschaftler der Deutschen Sporthochschule Köln gehen sogar soweit und sagen, wer sich zu sehr auspowert, hat oft anschließend kaum noch Lust, wieder Sport zu treiben.
Ende der Fahnenstange. Das Motto „Nur wer sich quält, hat Erfolg“ klingt zwar gut, ist aber Unsinn. Leider übernehmen vor allem Männer gern diese grundfalsche Parole. Selbst wenn sie wissen, dass dies nicht gut ist für sie, bekommen sie die Kurve nicht.
Achten Sie mal darauf, ob Ihnen das Laufen in der Gruppe so gut bekommt. Richten Sie sich ausschließlich nach Ihrem eigenen Tempo und laufen lieber allein. Laufen Sie so, dass es noch leicht ist und nicht anstrengend. Sie sollten danach noch in der Lage sein, ohne Luft zu holen, einen Satz auszusprechen, der zwölf bis 15 Wörter umfasst. Dann war das Laufen für Sie perfekt.

Rote Weintrauben schützen Ihre Zähne

Logischerweise bin ich da über jede Meldung über positive gesundheitliche Auswirkungen des Weines hocherfreut. Die sekundären Pflanzenstoffe in roten Weintrauben können Kariesbakterien im Mundraum unschädlich machen. Die Polyphenole halten die Löcherbohrer (Zahnärzte) davon ab, in die Tiefe zu gehen. Die Inhaltsstoffe der Trauben verringern die Fähigkeit der Keime, bestimmte Säuren zu bilden und sich unter Schleimschichten zu verschanzen.
Die Forscher der Universitäten Rochester und Cornell, die diese Ergebnisse ermittelten, wollen daraus eine Mundspülung entwickeln. Ausgangsstoff soll der Trester sein, das sind die Pressrückstände der Weinherstellung aus Schalen und Kernen der Trauben. Das ist prima für alle, die keinen Wein mögen oder vertragen, beziehungsweise Probleme mit Alkohol haben.
Und vergesst natürlich auch das Putzen nicht!

Bringen Karriere-Schleimer es weiter

Geärgert haben sie uns alle bestimmt schon oft genug, die Schleimer, deren glitschige Spur sich meist bis zum Zimmer des Chefs verfolgen lässt. Nun sagt man ihnen aber auch noch Effektivität nach, und das schmerzt uns ehrliche Berufs-Rothäute doch sehr. Schmeichler haben mehr vom Berufsleben. Denn Chefs schätzen sie, selbst wenn sie deren Taktik durchschauen. Wer sich um Sachlichkeit bemüht, auf Krawall gebürstet ist oder versucht, mittels Ellbogen voranzukommen, hat vergleichsweise schlechte Karten beim Boss.
Wer Druck auf den Chef ausübt, kann von vornherein einpacken. Er löst vor allem Ablehnung aus. Etwas besser stehen sich Nervensägen, die so lange auf etwas pochen, bis sich der Boss quasi aus Notwehr ergibt. Diese werden auch gern mal weggelobt, was ihrem Fortkommen durchaus dienlich sein kann. So ein Wirtschaftspsychologe der Universität Bonn Professor Gerhard Blickle.
Da jedoch jeder Chef einerseits geliebt werden möchte und andererseits auch erfolgreich sein muss, hat er diejenigen gern, die ihm den Rücken stärken. Komplimenten und Sympathiekundgebungen ist er durchaus zugetan. Auch wird er gern um Rat gefragt. Schmeichler bekommen die besten Noten, weil, so Professor Gerhard Blickle, die Bosse der Meinung sind, diese seien ihnen ähnlich. Sachlichen Argumentierern stehen sie zwar aufgeschlossen gegenüber, halten sie aber nicht unbedingt für die besseren Mitarbeiter.
Eine absolute No-go-area ist das Kungeln mit dem Chef des Chefs. Das versaut das Vertrauen nachhaltig. Auch nicht beliebt: Übertriebenes Selbstlob, das stinkt, zumindest dem Chef.
Also loben Sie besser den Chef, statt sich, wenn Ihnen Ihre Karriere lieb ist!

Übermäßiges Schwitzen kommt nicht immer vom Sport

Beim Sport treiben wollen Sie ordentlich ins Schwitzen kommen. Das ist klar. Doch nach dem Sport sollte das dann allmählich wieder aufhören. Ihr Arzt sollte der Sache einmal auf den Grund gehen, wenn Sie häufig ohne erkennbaren Anlass schwitzen. Es kann auch eine Stoffwechselstörung dahinter stecken, die Ihren Körper zum heiß werden lässt und ihren Thermostat auf Hochtouren fährt. Zu den Krankheiten kann gehören: Diabetes, Herzinsuffizienz, Veränderungen der Hormonausschüttung, unentdeckte Infektionen, Burnout, entzündliche Gelenkerkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion.
Falls Sie neuerdings nachts stark schwitzen, sich ständig leicht fiebrig fühlen, oder bei alltäglichen Belastungen übermäßig ins Schwitzen geraten, Sie ein unangenehm schwitziges Gefühl am Körper haben oder das Schwitzen mit anderen Beschwerden (Schwindel) verbunden ist, sollte es für Sie heißen: Ab zum Doc!

Milch trinken, bei Osteoporose gut?

Milch ist ein Wundersaft und uns allen bekannt als großzügiger Kalziumspender - kein anderes Lebensmittel liefert dem Menschen so viel Kalzium, Magnesium, Jod und fettlösliche Vitamine!
Sie versorgt uns mit lebenswichtigen Aminosäuren und verbessert die Verwertbarkeit von pflanzlichem Eiweiß. Das gibt uns gesunde Zähne und starke Knochen, auch gut funktionierende Muskeln.
Dieses verleitet zum schnellen Rückschluss:
Nur wer Milch trinkt, beugt optimal Osteoperose vor und wird ideal mit Kalzium versorgt.
Aber so einfach ist es nicht.
Zum einen können Menschen sich auch ohne Milchkonsum sehr gut mit Kalzium versorgen, das sie aus pflanzlichen Quellen entnehmen. Gute Kalziumlieferanten sind auch kalziumhaltiges Mineralwasser, Hülsenfrüchte, Brokkoli oder Fenchel. Zum anderen klappt die Gleichung „Osteoporose = Kalziummangel" nicht so einfach. Die Knochenschwäche wird auch beeinflusst durch Bewegungsmangel: Ein wenig besser verdeutlicht, was nicht gebraucht wird, baut der Körper ab. So auch etwa Knochen, die nicht ausreichend belastet werden.
Eine groß angelegte Studie der Harvard Medical School wies zum Beispiel auch einen Vitamin-D-Mangel als entscheidenden Mitverursacher aus. Wenn dieses wichige Vitamin im Körper fehlt, kann Kalzium gar nicht erst aufgenommen werden.