Donnerstag, 5. November 2009

Sind eigentlich die Colagetränke schädlich?

Eines der beliebtesten Getränke weltweit sind Colagetränke. Doch das mit der Beliebtheit war nicht immer und überall so. Als ich klein war, hat meine Großmutter immer zu mir gesagt: „Junge, Cola ist nichts für dich, davon kriegst du Magenkrebs!“ Solche zum Teil skurrilen Gerüchte über Colagetränke halten sich bis heute. Und ich finde, es ist Zeit, da mal für etwas mehr Klarheit zu sorgen.
Magenkrebs durch Colagetränke? Nein, das ist ein Schauermärchen. Cola ist chemisch gesehen in etwa so sauer wie eine mittelstarke Säure. Das allerdings ist dem Magen ziemlich egal, da er ja selbst Magensäure herstellt, wegen der Verdauung. Außerdem wird die Säure im Magen auch durch den Speichel wieder neutralisiert.
Ein Mythos ist auch, dass speziell Colagetränke gut gegen Durchfall seien. Doch die Empfehlung, Durchfall mit Colagetränken zu bekämpfen, beruht darauf, dass der Zucker darin dem Körper hilft, trotz Durchfall die wichtigen Salze im Darm zu behalten. Doch dafür wäre jedes beliebige zuckerhaltige Getränk genau so geeignet.
Wahr ist dagegen, dass trübe gewordene Geldstücke nach einem Bad in einem Colagetränk wieder sauber werden. Allerdings lässt sich dieser Effekt mit allen Getränken erreichen, die wie Colagetränke Phosphorsäure enthalten.
Wahr ist auch, dass Colagetränke Fleisch zersetzen. Allerdings wird bei entsprechenden Berichten und Vorführungen gerne verschwiegen, dass das in Orangensaft, Wein und in jedem anderen säurehaltigen Getränk auch passieren würde.
Und schließlich stimmt es auch, dass Cola den Zähnen schaden kann, weil der Zucker, die Phosphorsäure und die Kohlensäure darin den Zahnschmelz angreifen.
Mal genau betrachtet ist das aber eine Frage der Menge, die man trinkt und des Zähneputzens.
Also sind Coca Cola Getränke nicht so schädlich wie behauptet wird!

Warum Sie regelmäßig Sport treiben sollten

Fehlt es Ihnen noch an der Motivation, regelmäßig in Bewegung zu kommen? Ich habe Ihnen 10 starke Tipps zusammengetragen, die Sie mit Sicherheit überzeugen müssten:
Sport macht Sie stark: Wenn Sie sich bewegen, bauen Sie Muskeln und Knochen auf, dieses bringt Ihnen Kraft und Ausdauer.
Sport macht Sie aktiv: Ihr Organismus tankt beim Sport zehnmal mehr Sauerstoff als in Ruhephasen. Das lebenswichtige Molekül versorgt Ihre Organe mit neuer Energie, Ihr Stoffwechsel wird angekurbelt, Ihre Durchblutung verbessert sich. Ihre Zellen verbrennen Fett und scheiden Abbauprodukte schneller aus.
Sport macht Sie klug: Auch Ihr Gehirn erhält eine Extraportion Sauerstoff. Es schüttet vermehrt ein Kreativitätshormon aus, dieses senkt den Blutdruck, weckt den Geist, verbessert Konzentration und Denkleistung.
Sport macht Sie Happy: Endorphine, die berühmten körpereigenen „Glückshormone“, zirkulieren beim Sport in größerer Menge in Ihrem Organismus. Ein Plus an Serotonin macht Sie munter und bringt Ihnen gute Laune.
Sport killt Ihre Stresshormone: Ihr Körper und Ihre Seele entspannen sich, weil zum Beispiel Adrenalin, Cortisol und Noradrenalin, Hormone, die Ihnen gewaltig zu schaffen machen können, schneller abgebaut.
Sport strafft Ihre Konturen: Ihre Körperkonturen werden „differenzierter“ und straffer, weil durch verstärkten Muskelaufbau und Fettabbau die Speckrollen schwinden. Einerseits können Sie durch den erhöhten Kalorienverbrauch mehr essen, andererseits stoppt Bewegung nach einer Weile auch das Hungergefühl und den Appetit.
Sport macht Sie attraktiv: Sie gewinnen an Ausstrahlung hinzu, denn Dank der guten Durchblutung wird Ihre Haut frischer und glatter.
Sport bringt Ihnen Immunpower: Ihr Immunsystem bildet wesentlich mehr Killerzellen, die Krankheitserreger in Schach halten und den Organismus vor Infekten schützen. Ihre Körperabwehr ist wieder in Schwung.
Sport hält Sie jung: Ihre Drüsen werden angeregt und schütten wichtige Altersschutzstoffe aus, vor allem Wachstumshormone und Sexualhormone. Sie können mit regelmäßiger Bewegung Ihre biologische Uhr um einige Jahre zurückdrehen.
Sport macht Sie sexy: Sogar Neue Studien zeigen, dass vermehrt Sexualhormone fließen, die Appetit auf Sex machen. So mit profitiert Ihr Liebesleben von der regelmäßigen Bewegung. Regelmäßiger Sport macht sinnlicher und dem Sexappeal verleiht er Flügel, haben Amerikanische Wissenschaftler festgestellt.

Eine Pulsuhr beim laufen

In den ersten zwei Anfängerwochen können Sie einfach so laufen und für sich erkunden, bei welchem Tempo Sie sich wohl fühlen. Danach sollten Sie Ihre Puls- beziehungsweise maximale Herzfrequenz im Auge behalten. Da sich selbst Fortgeschrittene gelegentlich verschätzen und sich zuviel zumuten, ist es sinnvoll, wenn Sie sich gerade als Anfänger eine Pulsuhr anschaffen, um Ihre Werte zu überprüfen. Sie tragen dabei einen Sender um die Brust, der Ihre Herzschläge an die Pulsuhr weiter meldet. Dabei müssen Sie nicht die teuerste kaufen, die preiswerteren etwa aus dem Discounter tun es auch.
Darauf sollten Sie beim Kauf achten:
1. Die Anzeige sollte gut lesbar und beleuchtet sein.
2. Die Knöpfe sollten sich leicht bedienen lassen.
3. Wichtig ist, dass die Uhr ein akustisches Signal für minimale und maximale Herzfrequenz gibt.
4. Die Uhr sollte fest am Oberkörper anliegen und am besten mit einem Klettband befestigt werden können.
5. Der Brustgurt muss bequem und rutschfest sitzen.

Welcher Untergrund ist zum laufen und gehen geeignet

Suchen Sie sich für den Anfang Ihres Laufens eine schöne, aber nicht zu komplizierte Strecke aus. Es sollte keine Rennstrecke für Radfahrer, Mountainbiker, Nordin-Walker und Inlineskater sein. Wählen Sie ein ebenmäßiges Gelände ohne zu viele Steigungen und möglichst ohne großes Gefälle aus.
Anfänger, Übergewichtige und Menschen mit Gelenkproblemen entscheiden sich am besten für einen natürlichen Boden. Denn das ist schonender für die Gelenke. Asphalt ist in der Regel nichts für sie, vor allem wenn die Muskeln noch nicht stark genug ausgeprägt sind.
Für alle anderen Läufer oder Geher ist eine Mischung aus verschiedenen Böden ideal. Auf ebenen Wegen und Straßen können Sie gleichmäßiger laufen als auf einem Waldboden. Hier besteht eher die Gefahr, dass Sie umknicken. Beim Bergauflaufen kann es unangenehm hart werden, beim anstrengenden Bergablaufen holen Sie sich am ehesten Blasen und strapazieren die Gelenke – vor allem die Ihrer Knie, da Sie ständig abbremsen müssen.
Alles hat seine Vor- und Nachteile:
- Waldboden ist weich und federnd, doch Unregelmäßigkeiten wie Wurzeln und Löcher können unter Umständen gefährlich werden.
- Forstwege sind besser als Asphaltwege, doch Rollsplitt und Steinchen können zum Ausrutschen führen – insbesondere, wenn es nass ist.
- Gras, Rasenflächen und feiner Sand eignen sich zum Barfußlaufen und massieren die Fußsohlen. Laufen im Sand strengt allerdings die Schienbeine sehr an. Das kann zu sehr schmerzhaften Entzündungen an den Schienbeinen führen.

Die Haltung Ihres Körpers ist beim Joggen wichtig

Wer gerade mit dem laufen anfängt, dem möchte ich mit den häufigsten Anfänger-Klippen bekannt machen, damit Sie diese mit meiner Hilfe umschiffen können. Denn die falsche Haltung ist für Wirbelsäule, Schulter und Nackenbereich beim laufen (joggen) nicht gut.
Die meisten Anfänger machen beispielsweise den Fehler, beim Laufen auf den Boden zu schauen. Das ist nicht gut für Ihre Wirbelsäule, denn sie muss sich dabei verbiegen. Andere legen den Kopf zu stark in den Nacken. Richten Sie Ihren Blick lieber auf einen Punkt, der etwa 5 bis 10 Meter vor Ihnen liegt. Kopf und Hals sollten sich in der Verlängerung der Wirbelsäule befinden.
Halten Sie Ihre Hände locker und leicht geöffnet, der Handrücken zeigt nach außen, der Daumen nach oben. Ballen Sie auf keinen Fall Ihre Hände zur Faust. Das führt zu Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich. Mit der Schwingung Ihrer Arme kompensieren Sie die Bewegung Ihrer Beine. Ist Ihr linkes Bein vorn, bringen Sie den rechten Arm nach vorn und umgekehrt. Lassen Sie Ihre Arme dabei nicht vor dem Körper rotieren, sondern führen Sie diese parallel zum Körper in Laufrichtung und nicht höher schwingen als bis zum Brustkorb. Am besten bewegen Sie Ihre Schultern ein wenig mit.
Mein Tipp für Sie: Von Zeit zu Zeit sollten Sie Ihre Haltung überprüfen.

Mit dem richtigen Laufschuh freuen sich Ihre Füße

Falsches Schuhwerk führt zu Blasen, Hautrissen und vor allem langfristig zu deformierten Füßen. Minderwertige und schlecht sitzende Turnschuhe bescheren Ihnen recht schnell schmerzende Füße. Zudem sammelt sich bei den Sporttretern leicht Schweiß im Schuh, der das Wachstum von Bakterien und Pilzen begünstigt. Dadurch bekommen Sie schneller Hornhaut an den Füßen, wodurch Sie auch noch schmerzende und nässende Wunden bekommen.
Als Ausrüstung fürs Laufen brauchen Sie folglich gute Schuhe. Daran sollten Sie wirklich nicht sparen, darum gebe ich Ihnen ein paar Tipps, die teilweise nicht nur für Sportschuhe kaufen, gelten sollten:
1. Kaufen Sie, wenn es machbar ist für Sportschuhe im Sport-Fachgeschäft.
2. Bringen Sie Zeit mit, der Kauf eines guten Laufschuhs dauert etwa eine Stunde.
3. Nicht das Design ist wichtig, sondern die Passform.
4. Nehmen Sie zum Schuhkauf Ihre eigenen Laufsocken mit und kaufen Sie die Schuhe frühestens am Nachmittag. So vermeiden Sie, dass Sie die Schuhe zu klein kaufen. Im Laufe des Tages schwillt Ihr Fuß nämlich etwas an und erreicht erst dann seine richtige Größe.
5. Nehmen Sie ihre alten Turn- oder Laufschuhe mit in das Fachgeschäft. Am abgelaufenen Sohlenprofil und den möglichen Verformungen des Materials kann das geschulte Verkaufspersonal Rückschlüsse auf Ihren Fußtyp und Laufstil ziehen.
6. Ihr neuer Schuh muss weiches Obermaterial haben, so dass jede Reibung am Fuß vermieden wird.
7. Die Sohle sollte aus zwei Schichten bestehen, mit keilförmiger, federnder Zwischensohle. Das wirkt dämpfend.
8. Zur Entlastung der Achillessehne sollte die Ferse etwa eineinhalb Zentimeter höher sein als die Sohle.
9. Der Absatz muss eine breite Auflage bieten, die Fersenkappe stabil sein.
10. Da der Fuß gerade beim Sport etwas anschwillt, sollte zwischen Schuhspitze und großem Zeh eine Daumenbreite Platz sein. Kaufen Sie die Schuhe eine Nummer größer als normal.
11. Laufen Sie die Schuhe vor dem ersten Training unbedingt ein.
12. Noch ein Tipp für Sie: Nach etwa 1 1/2 Jahren brauchen Sie ein neues Paar Schuhe.

Erkältungsmittel: Achtung Autofahrer, aufgepasst!

Die Erkältungs- und Grippewelle kommt gerade so richtig ins Rollen. Die meisten greifen dann auf die Schnelle zu Arzneimitteln.
Doch seien Sie gewarnt: Die meisten Mittel beeinträchtigen Ihre Leistungsfähigkeit und Ihre Fahrtüchtigkeit.
In den Apotheken gibt es die verschiedensten Hustenblocker, Schnupfenmittel, Halstabletten und Schmerzpillen. Die meisten von ihnen sind sogar rezeptfrei zu erhalten. Sie wirken rasch, machen den Kopf wieder klar, die Nase frei und killen für einen Weile die Gliederschmerzen. Dennoch sind sie nicht ganz ohne. Etliche von ihnen machen Sie müde und beeinträchtigen Ihre Leistungsfähigkeit. Sie können sich schlechter konzentrieren und reagieren verzögert. Lässt die Wirkung nach, verstärken sich diese Symptome noch. Das ist schlecht am Arbeitsplatz und beim Autofahren.
Besonders gefährlich sind Wirkstoff-Cocktails. Einerseits putschen sie den angeschlagenen Körper, so etwa mit Koffein, auf, andererseits unterdrücken sie quälende Beschwerden wie etwa den Hustenreiz. Viele Anwender sind der irrigen Meinung, dass eine Steigerung der angegebenen Dosis ihnen mehr hilft. Sie riskieren damit noch dramatischere Nebenwirkungen bis hin zum Kreislaufkollaps.
Mein Rat: Schlucken Sie im Falle einer Erkältungsattacke nicht einfach irgendetwas. Greifen Sie lieber auf Großmutters Rezepte zurück wie Holunder- oder Lindenblüten-Tee, eine kräftige Hühnerbrühe sowie viel Wärme. Gehen Sie früh schlafen oder bleiben Sie, wenn möglich, mal einen Tag im Bett, denn dann kann Ihr Körper sich selbst kurieren.

Fitness-Übungen mit dem Rope-Skippens

Zu dieser Jahreszeit ist es nicht sehr angenehm draußen zu joggen oder andere Sportübungen zu veranstalten. Wenn Sie aber nicht müßig den Winter abwarten wollen und auch ohne sich schlecht zu fühlen, wenn Sie mal zur Adventszeit ein paar Kekse mehr essen, dann ist das Seilspringen oder ein schnelles Trainingsprogramm mit dem Hula-Hoop-Reifen gar nicht so verkehrt.
Tatsache ist, dass Profis schon lange mit diesen beiden Hilfsmitteln arbeiten, die Sie vielleicht an Ihre Kindertage erinnern. Da diese sehr effektiv sind, sie beanspruchen beinahe jeden Muskel im Körper. Seilspringen, oder modern ausgedrückt Rope-Skippen, ist beispielsweise ideal, um Ausdauer aufzubauen. Ein Springseil (rope = englisch: Seil) ist preiswert. Sie bekommen es im Fachgeschäft für 10 bis 30 Euro. Ziehen Sie sich Ihre Sportschuhe an, machen Sie sich nette Musik an und mit ein paar Tipps geht’s los:
1. Starten Sie zunächst ohne Seil: Springen Sie einfach hoch – in zunächst kleinen Hüpfern mit etwa drei Zentimetern Abstand vom Boden.
2. Nach zwei Minuten legen Sie eine kleine Pause ein, in der Sie Ihre Beinmuskulatur dehnen.
3. Nun springen Sie wechselweise erst von dem einen, dann von dem anderen Fuß ab. Das jeweils andere Bein ist dabei leicht angewinkelt.
4. Zwei Minuten Dehnpause.
5. Laufen Sie jetzt zwei Minuten auf der Stelle
6. Wenn Sie ins Schwitzen gekommen sind, hüpfen Sie mit dem Springseil los. So lange Sie können aber mindestens jedoch 10 bis 15 Minuten.
Wenn Sie etwa 80 Kilogramm wiegen, können Sie mit diesem Training etwa 500 Kalorien verbrennen. Theoretisch würden Sie so in sieben Tagen ein Pfund Körperfett los. Auf dem Steppmaster brauchen Sie dafür doppelt so lange, auf dem Ergometer gar dreimal. Zudem beschäftigen diese meist nur eine bestimmte Körperregion. Wichtiger aber ist: Herz und Kreislauf danken Ihnen diese Fitness-Übungen ganz besonders!