Donnerstag, 3. April 2008

Raucherentwöhnungsmitteln: Nikotinkaugummis

Raucherentwöhnungsmitteln gibt es in der Apotheke verschiedene Arten. Zum Beispiel sind die gängigsten das Pflaster, oder Kaugummis, auch Lutschtabletten, die Nikotin enthalten. Sie sollen den Abschied von der Zigarette erleichtern und die körperlichen Entzugssymptome unterdrücken. Schnell setzt die Nikotinwirkung bei Kaugummis und Lutschtabletten ein, sie werden angewendet wenn die Sucht nach einer Zigarette sehr groß ist, aber ihre Wirkung hält nur kurze Zeit an. Ihre Dosis wird nach und nach verringert, bis das Verlangen nach Nikotin nach einigen Wochen ganz verschwunden ist.
Sie sollten aber auf Cola und Orangensaft verzichten, wenn sie mit den Nikotinkaugummis sich das Rauchen abgewöhnen wollen, weil die Säure der Getränke die Aufnahme von Nikotin vermindert wird.
Darauf hat jetzt die Apothekervereinigung ABDA aus Frankfurt hingewiesen.

Wenn Sie es schaffen, mit dem Rauchen aufzuhören, erholen Sie sich rasch:
Erstens bereits zwei Tage nach dem Rauchstopp verfeinern sich Geruchs- und Geschmackssinne. Zweitens, das beste, wenige Tage nach dem Verzicht wird das Herzinfarkt-Risiko geringer. Drittens verbessert sich die Lungenfunktion sehr schnell. Viertens wird der Atem wieder frischer. Fünftens hört der morgendliche Husten auf. Selbst stark belastete Lungen regenerieren sich wieder.
Ihr werdet es kaum glauben, denn nach zehn Jahren Nichtrauchen, sollen die Lungen sich nicht mehr von denen derjenigen unterscheiden, die nie geraucht haben.

Öfters schlechte Laune?

Unter schlechter Laune, Hilflosigkeitsgefühlen oder auch depressiver Verstimmung, leiden viele Menschen des öfteren.
Dieses kann auf eine unausgewogene Ernährung zurückzuführen sein, welches die wenigsten wissen. Eine ausreichende Zufuhr von Vitalstoffen ist für Ihre seelische Harmonie von besonderer Bedeutung.
Bemerkbar machen sich auch psychischen Beschwerden, wenn Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente fehlen.
Zu einer Stimmungsverschlechterung und depressiven bis suizidgefährdeten Seelenlagen, kann ein unausgewogener Speiseplan und Mangelernährung (durch ständiges Diät halten), oder sogar durch allzu strenge vegetarische beziehungsweise vegane Ernährung, führen. Für die Funktion und Aufbau der Nerven und Nervenbotenstoffe sind Vitamine und Mineralstoffe von großer Bedeutung. Außerdem spielen sie eine wichtige Rolle bei der körpereigenen Entsorgung von Giften, die Nerven, Gehirn und Gemüt schädigen können.
Vitalstoffmangel erkennen Sie an diesen seelischen Symptomen:
Vitamin B 12: Mißtrauen, Nervenschmerzen, innere Unruhe, Schuldgefühle, Depressionen, chronische Müdigkeit, allgemeine Verlangsamung.
Resultat: Essen Sie mehr Eier, Milch, Milchprodukte und Fleisch
Vitamin B 6: Schlaflosigkeit, Depressivität, Nervosität, Reizbarkeit, Ängste.
Resultat: Essen Sie mehr Vollkornbrot, Bohnen, Geflügel, Fisch und Nüsse
Vitamin B 1: Verwirrung, Gedächtnisverlust, Demenz, Stimmungsschwankungen, Persönlichkeitsveränderungen (Streitsucht).
Resultat: Essen Sie mehr Vollkornbrot, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Schweinefleisch
Kalzium: Angstgefühle, Depressivität, Erschöpfung, Unruhe, Herzklopfen, Schlaflosigkeit.
Resultat: Essen Sie mehr Milch und Käse
Magnesium: Müdigkeit, Erschöpfung, Hyperaktivität, Herzrasen.
Resultat: Essen Sie mehr Milch, Getreide, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Kakao und Schokolade
Zink: Reizbarkeit, Depressionen, reduzierte Gehirnleistungsfähigkeit, geistige Veränderungen.
Resultat: Essen Sie mehr Nahrungsmittel tierischer Herkunft

Mittwoch, 2. April 2008

Ungeschwefeltes Trockenobst ist gesünder

Der Klassiker unter den Dörrfrüchten ist neben der Trockenpflaume die Weintraube, in diesem Fall unter dem Namen Rosine besser bekannt. Korinthen sind blau-schwarz, süß und leicht knackig. Sie kommen aus Griechenland. Aus der Türkei stammen die Sultaninen, sie sind hellgelb und kernlos. Eher bläuliche, sehr süße Weinbeeren ohne Kerne kommen heute auch aus Kalifornien zu uns.
Kommerziell hergestelltes Trockenobst ist meist geschwefelt, denn das verhindert die Bildung von Schimmel und sorgt für eine helle „appetitlichere“ Farbe.
Ich gebe Ihnen aber den Rat, bevorzugen Sie trotzdem lieber ungeschwefelte und dunklere Früchte, die auch außerdem keinerlei andere Konservierungsstoffe enthalten, denn in ihnen stecken noch mehr Vitamine. Beim Schwefeln wird das Vitamin B1 unter anderem zerstört, des weiteren reagieren viele Menschen allergisch auf geschwefelte Lebensmittel. Die dunkle Farbe gilt in diesem Fall als Qualitätsmerkmal.
Noch zum Schluss einen guten Tipp:
Gemeinsam mit Nüssen werden Trockenfrüchte auch als „Studentenfutter“ angeboten. Dies ist für Sportler ganz ideal, denn die Kombination hat es in sich. Dem Trockenobst fehlt das Fett, das gebraucht wird, um die fettlöslichen Vitamine optimal verwerten zu können. Da kommt das gesunde Öl aus den Nüssen gerade recht, um die fettlöslichen Vitamine richtig zum Zuge zu bringen. Studentenfutter liefert dem Gehirn rasch Energie, weswegen es beispielsweise in Prüfungssituationen und bei sportlichen Höchstleistungen sehr beliebt ist.

Wie sie Ihre Unterarme kräftigen können, ohne viel Geld auszugeben

Nehmen Sie einen Besenstiel. In dessen Mitte befestigen Sie mit einem festen Seil ein Gewicht von etwa fünf Kilo. Das kann zum Beispiel ein Sandsack sein (stibitzen Sie aus Ihrem Haushalt dazu ein altes Kopfkissen, das Sie mit Sand befüllen), ein oder zwei Mauerziegel mit Löchern (durch diese schieben Sie das Seil zum Befestigen). Sie können aber auch einen kleinen Sack mit Blumenerde, Katzenstreu oder Kartoffeln nehmen, da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass Sie das Gewicht ordentlich und sicher befestigen.
Nun nehmen Sie den Besenstiel in die Hände, eine Hand rechts, eine links vom Seil. Wickeln Sie jetzt das Seil mit kräftigen Bewegungen auf dem Besenstiel auf. Ist das Seil auf der Rolle, muss es wieder herunter. Also wickeln Sie es nun in die gegenläufige Richtung ab. Diese Übung halten Sie am Anfang fünf Minuten durch und steigern sich dann langsam. Nur Mut: Wenn Sie erst mal in Form sind, können Sie bald bis zu zehn Kilo auf diese Weise auf und ab wickeln. Das ist anstrengend, aber gewinnbringend. Denn eine starke Unterarm-Muskulatur ist in vielen Lebenslagen wichtig für Sie, zum Beispiel wenn Sie fallen und sich abstützen müssen. Außerdem werden auch Ihre Hand-, Ellenbogen- und Schultergelenke dabei gut geschmiert.

Als Sofa-Liebhaber riskieren Sie Knochenbrüche

Wenn Sie einmal in der Woche sich kräftig bewegen, sind Ihre Knochen im Alter vor Brüchen durch Knochenverlust besser geschützt. Diese Brüche, meist am Oberschenkelhals, sind deshalb besonders gefürchtet, weil sie mit einem Krankenhausaufenthalt verbunden sind, der Sie für eine Weile zur Unbeweglichkeit verdammt. Daraus resultieren rasch Muskel- und Knochenabbau sowie eine gesteigerte Infektionsanfälligkeit. Dadurch bedingte Todesfälle sind keine Seltenheit. 2.000 Männer im besten Alter ab 49 Jahren wurden von schwedischen Medizinern untersucht und kamen zu dem Ergebnis, dass ein Drittel aller Knochenbrüche vermieden werden könnten, wenn Männer sich mehr bewegen würden. Sofa-Liebhaber erleiden zwei ein halb mal so viele Knochenbrüche wie ihre fitten Geschlechtsgenossen.

Dienstag, 1. April 2008

Bestimmen Sie den richtigen Zeitpunkt für Ihren Sport

Ihre sportliche Betätigung lässt sich am besten in den Alltag am Anfang integrieren, wenn Sie es gleich morgens hinter sich bringen. So kommt weder etwas Unvorhergesehenes noch Ihr innerer Schweinehund dazwischen, und Sie starten gestärkt in den Tag. Morgendliches Training ist ideal, auch wenn Sie abnehmen wollen, weil dann die Polster leichter schmelzen. Die Fettverbrennung wird dadurch gezielt angekurbelt und Ihre Nebennierenrinde arbeitet morgens auf Hochtouren und bildet wichtige Hormone.
Allerdings besagen die wissenschaftlichen Studien, dass die beste Zeit für Sport der späte Nachmittag sei, weil nach dem Mittagstief der Kreislauf gerade wieder in Hochform ist, Herz- und Atemfrequenz optimale Werte erreichen.
Am allerwichtigsten ist es jedoch, dass Sie losmarschieren, wann es Ihnen in den Kram passt. Denn wenn Sie den für sich persönlich falschen Zeitpunkt wählen, werden Sie Ihre guten Vorsätze nicht lange durchhalten können. Ist Ihnen Ihr Sport erst einmal in Fleisch und Blut übergegangen, werden Sie immer den richtigen Zeitpunkt dafür finden.

Auch glückliche Menschen sind nicht vor der Krankheit Krebs gefeit

Die Entstehung von Krebs macht auch vor Optimisten nicht Halt. Unglückliche, problembeladene, neurotisch angehauchte und schwer gestresste Menschen waren jahrelang gefährdeter, einen Krebs zu entwickeln, als optimistisch gestimmte und glückliche Menschen.
Jahrelang war davon die Rede, dass es eine „Krebspersönlichkeit“ gibt, aber dem hat die Wissenschaft jetzt einen Riegel vorgeschoben.
Laut einer dänischen Studie sind die unglücklichen und negativen Menschen nicht häufiger von Krebs betroffen, eher sogar weniger als kaum belastete und überwiegend gut gestimmte Menschen. Sie haben offenbar auch bei den Heilungschancen bessere Karten als gedacht.
Amerikanische Forscher fanden heraus, seelische Empfindungen, beziehungsweise Persönlichkeit sowie Krebsentstehung und -heilung haben keinen Bezug zueinander.
Diese Erkenntnisse entlasten meines Erachtens die Krebskranken. Jetzt müssen sie sich nicht insgeheim auch noch den Vorwurf machen (sagen lassen...), sie hätten sich ja bloß nicht genügend Mühe gegeben, wenn das Krebsgeschwür nicht weichen will.
Diese Ergebnisse sprechen jedoch nicht gegen eine psychotherapeutische Begleitung oder den Segen, den eine Selbsthilfegruppe bedeuten kann. Sie können zwar das Leben nicht verlängern, es aber erheblich verbessern. Dabei hilft natürlich immer auch eine Portion Optimismus. Wenn Sie mich fragen: Ich glaube schon, dass auch hier in vielen Fällen der Glaube Berge versetzt. Da hilft nur Demut vor dem Leben, und dem Tod! Nur beschwören kann es keiner.

Optimistisches Denken hilft wirklich immer

Positive Gedanken lösen in Ihrem Körper positive Prozesse aus, das stimmt wirklich und ist bewiesen. Dies ist auf den so genannten Placebo - Effekt zurückzuführen. Er ist auch keine Einbildung, denn alle aktuellen Studienergebnisse sprechen dafür.
Sie fühlen sich wesentlich wohler, es geht Ihnen auch objektiv betrachtet besser, durch den festen Glauben daran, dass alles super gut wird. Die Forschung kann heute die Veränderungen, die in Ihrem Körper sich abspielen, messen. Die Biochemie in Ihrem Körper verändert sich, wenn Sie an Ihre positiven Gedanken oder einen guten Wirkstoff glauben.
Wenn Sie beispielsweise vor Ihrem Training einen recht starken Espresso trinken und fest davon überzeugt sind, dass er Ihre Ergebnisse verbessern wird, so werden Sie es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einer höheren Leistung bringen.
Die Glaubwürdigkeit des Arztes spielt in der medizinischen Behandlung eine entscheidende Rolle. Er selbst kann sogar als Droge wirken, wenn Sie ihm und seiner Urteilskraft felsenfest vertrauen, dann nämlich entfesselt er Ihre Selbstheilungskräfte.
Wenn Männer von weiblichen Ärzten oder Krankenschwestern behandelt werden, soll dieser Effekt besonders stark sein. Diese kann ich aus meiner Erfahrung aber nicht bestätigen, denn Kompetenz schlägt das Geschlecht meines Erachtens um Meilen.

Zuviel Weingenuss kann das Gehirn schädigen....

Wer abends gemütlich zusammensitzt, holt gerne mal eine Flasche Wein aus dem Regal. Aus einem Gläschen werden dann aber auch gerne mal drei oder vier.
Forscher der Universität Göttingen fanden jetzt heraus, dieser Genuss wirkt sich auf die Dauer, auf die Gehirnleistungen negativ aus. So könnten wir sagen:“ Zuviel Wein macht dumm!“Die Hirnströme von Alkoholikern und Nichttrinkern wurden von den Göttinger Wissenschaftlern untersucht, und es kam das Resultat heraus: Der Wein hat eine direkte Wirkung auf das Gehirn-Areal und die entsprechende Denk-Leistung.
Der Bereich unseres Gehirns, der für Erinnerung, Orientierung und räumliche Wahrnehmung zuständig ist, hat bei Nichttrinkern 3,85, bei Biertrinkern 3,4, bei Schnapstrinkern 2,9 und bei regelmäßigen Weintrinkern 2,8 Milliliter Volumen. Also entsprechend weniger, so sollte man sich überlegen wie viel Wein jeder trinken sollte.
Woraus besteht eigentlich der Wein. Zu 80% besteht der Wein aus Wasser, den Rest machen sehr verschiedenartige Substanzen aus, wie Geruchs-, Farb- und Geschmacks- und Gerbstoffe, Äthylalkohol, verschiedene Zucker (Glucose, Fructose u.v.a.) und Elektrolyte. Insbesondere den in Schalen und Kernen in hoher Konzentration vorkommenden Phenolen werden die positiven Wirkungen des Weins zugesprochen. Phenole finden sich in hoher Konzentration vor allem im Rotwein und im Holz der Fässer.Positive Wirkungen im menschlichen Körper, zeigen tatsächlich Weingenuss in Maßen, also nicht mehr als ein Glas pro Tag. Es sollte aber nicht so gedacht werden, dass eine größere Menge Wein auch zu einem besseren Ergebnis führt.Bei größerem Konsum reduzieren sich viele der positiven Wirkungen, werden im Verhältnis zu den unerwünschten Wirkungen relativ klein.
Die positiven Wirkungen im menschlichem Körper, bei geringem Weinkonsum sind beispielsweise: Gefäßerweiterung mit leichter Blutdrucksenkung, Geringeres Risiko der Nierensteinbildung und eines Herzinfarkts, Senkung der schädlichen Blutfette sowie Anregung der Verdauung. Also kann ich nur noch sagen: “Prost zu einem Glas Wein am Tag.“